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Resilienz Teil 7: Optimismus

Kurz gesagt ist Optimismus die Fähigkeit, auf das gute Ende zu vertrauen – oder zumindest auf ein gutes Ende. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Hierzu gehört zum eine gehörige Portion Gottvertrauen (oder in Buddha-/Allah-/den Sonnenkäfer), zum anderen aber auch das Vertrauen in sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten, Dinge zum Guten zu wenden (s. Selbstwirksamkeitsüberzeugung).

Optimismus entsteht meist durch eine Summe an positiven Erfahrungen. Aber wie soll man optimistisch bleiben, wenn man nur Mist erlebt?

Indem man seinen Fokus ändert. Machen wir einen kleinen Test: schauen Sie sich im Raum um und merken sich alles, was rot ist…. nur die roten Dinge…

Sind Sie soweit? Jetzt schließen Sie die Augen.

Und jetzt nennen Sie mir bitte alle Dinge, die grün sind.

Unsere Wahrnehmungsorgane (Augen, Nase, Ohren, Haut) nehmen jede Minute, jede Sekunde eine Vielzahl von Informationen auf – wir sprechen hier von 5-stelligen Zahlen. Also jede Menge (wie auch immer das genau gemessen wird). Diese werden direkt gefiltert, um nur das Wesentliche durchzulassen. Wesentlich sind entweder Dinge, die uns emotional berühren, die uns potentiell bedrohen, oder auf die wir vorher unsere Aufmerksamkeit gerichtet haben. So ist es auch zu erklären, dass plötzlich überall „kugelige“ Frauen herumlaufen, wenn man selber schwanger ist, oder im Raum keine grünen Dinge zu finden sind, wenn man sich vorher auf rote konzentriert hat. Dadurch erleben Menschen, die nur mit dem Schlimmsten rechnen, auch nur schlechte Dinge – subjektiv betrachtet.

Wie aber richten wir unseren Fokus auf die schönen Dinge im Leben, um noch mehr Positives anzuziehen (genauer gesagt wahrzunehmen)?

Tipp 8: Dankbarkeitstagebuch

Das mag einigen etwas esoterisch anmuten, ist aber durchaus wirksam. Die Idee dahinter: nehmen Sie sich jeden Abend 10-15 Minuten Zeit, um den Tag Revue passieren zu lassen. Schreiben Sie alles Gute und Schöne auf, das Sie erlebt haben, und für das Sie dankbar sein können. Das Prinzip ist das oben Erklärte – wenn man sich auf Positives konzentriert, nimmt man auch tendenziell mehr das Gute wahr, was einem widerfährt. Und das führt zu dem Glauben, dass Einem generell mehr gute Dinge begegnen. Auch Optimismus genannt.

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